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Security Basics: Angriffspunkte reduzieren - Wie du deinen Server zum Fort Knox machst

20. August 2024 durch
Security Basics: Angriffspunkte reduzieren - Wie du deinen Server zum Fort Knox machst
Carsten Depping

Na, wieder mal einen Haufen Pakete auf deinem Server, die du nicht brauchst oder gar nicht kennst? Wir kennen das Problem, aber hey, wir sind die PLUTEX IT-Superhelden und wir zeigen dir, wie du mit ein paar nerdigen Feinjustierungen deinen Server zu Fort Knox umbaust.

Los geht's mit den Ports. Du weißt, diese kleinen Türen, die die Außenwelt mit deinem Server verbinden. Bequem, aber auch potenzielle Einfallstore für unerwünschte Besucher. Also, schlüssel um und schließe alle Ports, die du nicht wirklich brauchst. Ein `netstat -tuln` verschafft dir einen groben Überblick. Und wenn du dann bei den übrig gebliebenen Ports angekommen bist, vergiss nicht das alte IT-Superhelden-Motto: "Trust nobody!" Setze auf Firewalls und lass nur den Verkehr durch, den du auch wirklich brauchst.

Weiter geht's mit den Diensten. Jeder Dienst auf deinem Server ist wie ein kleiner Minion, der für dich arbeitet. Aber wie bei den Minions, gibt es auch hier schwarze Schafe, die Chaos anrichten können. Also, mach eine Bestandsaufnahme mit `systemctl list-units --type=service` und schicke die Dienste in die Wüste, die keinen Mehrwert für dein System haben. Und wie bei den Ports gilt auch hier: Vertraue niemandem! Jeder Dienst sollte die minimal notwendigen Rechte haben und in einer sicheren Umgebung laufen.

Jetzt kommen wir zum letzten und wichtigsten Punkt: Hardening. Und nein, wir reden hier nicht von einem neuen Fitness-Trend, sondern von der Kunst, deinen Server so robust wie möglich zu machen. Das ist ein weites Feld, aber wir fangen mal mit dem Benutzerkonten-Management an. Verbanne den Root-Zugang in die Ecke und setze auf sudo. Und wenn du dann noch den Remote-Login deaktivierst und auf Key-Authentifizierung umstellst, bist du schon einen großen Schritt weiter.

Aber das war noch nicht alles. Du kannst deinen Server noch mehr absichern, indem du regelmäßige Updates durchführst und ein Intrusion Detection System wie Fail2Ban oder AIDE einsetzt. Und wenn du dann noch regelmäßige Backups machst, kannst du dich schon fast entspannt zurücklehnen.

Also, ran an die Tasten und mach deinen Server sicherer. Denn auch wenn wir IT-Superhelden sind, können wir nicht überall sein. Aber mit diesen Tipps kannst du selbst zum IT-Superhelden werden und deinen Server vor unerwünschten Eindringlingen schützen.

Security Basics: Angriffspunkte reduzieren - Wie du deinen Server zum Fort Knox machst
Carsten Depping 20. August 2024
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