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Schau mir in die Ports, Kleines – Firewall-Exposure-Checks für Paranoiker

22. April 2025 durch
Schau mir in die Ports, Kleines – Firewall-Exposure-Checks für Paranoiker
Hendrik Lilienthal

Wir haben uns heute Nacht in den dunklen Ecken unseres Servers rumgetrieben. Dort, wo die Ports lauern. Ja, du hast richtig gehört. Wir haben einen tiefen Blick in die Abgründe unseres Netzwerks geworfen und uns gefragt: "Was ist wirklich offen?"

Unsere Waffen der Wahl: ss, nmap und ein Haufen Logs. Unser Ziel: Prüfen, ob Firewall und Services wirklich halten, was sie versprechen. Und du, mein Freund, bist eingeladen, uns auf dieser spannenden Reise zu begleiten.

Lass uns loslegen. Der erste Schritt auf unserer "Paranoid-Admin-Tour" ist ein netter kleiner Befehl namens 'ss'. 'ss' ist der neue heiße Scheiß und hat 'netstat' abgelöst. Warum? Weil es schneller ist und mehr Details liefert. So kannst du mit 'ss -l' alle offenen Ports auf deinem Server anzeigen lassen. Und mit 'ss -ltn' kannst du sogar sehen, welche TCP-Ports offen sind. Da schlägt das Herz des Nerds doch gleich höher.

Aber Vorsicht: ss zeigt nur die Ports, die von deinem System aus sichtbar sind. Daher haben wir uns entschieden, auch den altbewährten 'nmap' aus der Trickkiste zu holen. Mit 'nmap -p- ' kannst du einen vollständigen Port-Scan durchführen. Das kann allerdings ein bisschen dauern - also Zeit für eine Kaffeepause.

Hast du alle Infos beisammen? Schön. Dann ist es jetzt an der Zeit, die Logs zu durchforsten. Mit 'grep' kannst du nach bestimmten Ereignissen suchen. Zum Beispiel kannst du mit 'grep "Failed password" /var/log/auth.log' alle fehlgeschlagenen Anmeldeversuche anzeigen lassen.

Wenn du jetzt immer noch nicht beruhigt bist, kannst du mit 'fail2ban' noch einen draufsetzen. 'fail2ban' analysiert die Logs und sperrt IP-Adressen, die zu oft fehlgeschlagene Anmeldeversuche haben. Ein kleines 'sudo apt-get install fail2ban' und schon bist du auf der sicheren Seite.

Zusammengefasst: Mit ss, nmap und einigen Logs kannst du testen, ob deine Firewall und Services dich nicht hintergehen. Also, mach die Nacht zum Tag und wirf einen Blick in die dunklen Ecken deines Servers. Denn nur wer seine Ports kennt, kann ruhig schlafen. Und denk daran: Paranoia ist nur ein anderer Ausdruck für gesunde Vorsicht. Also, los geht's. Zeig den Ports, wer der Boss ist.

Schau mir in die Ports, Kleines – Firewall-Exposure-Checks für Paranoiker
Hendrik Lilienthal 22. April 2025
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