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Optimierung der Sicherheitsbewusstsein: Einfache, regelmäßige und wirksame Methoden

6. Oktober 2020 durch
Optimierung der Sicherheitsbewusstsein: Einfache, regelmäßige und wirksame Methoden
Torben Belz

Die Bedeutung der Sicherheitsbewusstsein im digitalen Zeitalter kann nicht genug betont werden. Mit der zunehmenden Anzahl an Cyberkriminalität und Datenverstößen wird es immer wichtiger, Mitarbeiter und Einzelpersonen für die Gefahren des digitalen Raums zu sensibilisieren. Doch wie kann dies erreicht werden, ohne auf übermäßige Schulungen und moralisierende Ansätze zurückzugreifen? Die Antwort liegt in regelmäßigen, kleinen Impulsen und realen Beispielen.

Anstatt aufwändige Schulungen zu organisieren, ist es wirksamer, regelmäßige, kleine Impulse zu setzen. Diese könnten in Form von wöchentlichen E-Mails, monatlichen Newslettern oder sogar täglichen Benachrichtigungen auf dem Firmenportal bereitgestellt werden. Diese Impulse sollten echte Beispiele für Sicherheitsverletzungen beinhalten, wie Phishing-Muster, Passwort-Fallen und die Bedeutung der Update-Disziplin.

Phishing-Muster sind eine häufige Methode, die von Cyberkriminellen verwendet wird, um persönliche Informationen zu stehlen. Durch die Bereitstellung von Beispielen, wie diese Muster aussehen, können Mitarbeiter in der Lage sein, sie zu erkennen und entsprechend zu handeln. Passwort-Fallen sind ein weiterer häufiger Weg, um Zugang zu sensiblen Informationen zu erlangen. Indem Mitarbeiter über die häufigsten Passwort-Fallen informiert werden, können sie lernen, sicherere Passwörter zu erstellen und zu verwenden.

Die Update-Disziplin ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Cyber-Sicherheit. Oftmals ignorieren Menschen Updates, weil sie sie als unnötig oder zeitaufwändig empfinden. Es ist wichtig, den Mitarbeitern die Bedeutung von Updates zu vermitteln und ihnen zu zeigen, wie sie schnell und effizient durchgeführt werden können.

Neben diesen Impulsen sollte auch ein "Wenn unsicher, dann..."-Leitfaden bereitgestellt werden. Dieser Leitfaden sollte den Mitarbeitern klare Anweisungen geben, was zu tun ist, wenn sie sich unsicher sind, ob eine E-Mail, eine Website oder eine Anfrage legitim ist. Dies könnte beispielsweise beinhalten, den IT-Support zu kontaktieren oder die fragliche E-Mail oder Website zu ignorieren.

Das Ergebnis dieser Ansätze ist eine erhöhte Aufmerksamkeit im Alltag – ohne dass dabei auf die "Moralkeule" zurückgegriffen werden muss. Indem wir Sicherheit zu einem regelmäßigen und alltäglichen Teil unseres Lebens machen, können wir unsere Daten und Informationen besser schützen.

Optimierung der Sicherheitsbewusstsein: Einfache, regelmäßige und wirksame Methoden
Torben Belz 6. Oktober 2020
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