Sag mal, hast du auch manchmal das Gefühl, dass Docker mit seinen Containern den IT-Markt wie ein Tsunami überrollt hat? Richtig, wir auch! Aber hey, wir sind die PLUTEX IT-Superhelden, wir lassen uns doch nicht von einem Container-Welle unterkriegen. Deshalb zeigen wir dir heute, wie du LXC (Linux Containers) auf Debian einrichtest und bedienst. Kein Docker, keine Kompromisse.
Erstmal brauchst du natürlich LXC auf deinem System. Ein kurzes `sudo apt-get install lxc` im Terminal, und schon kann der Spaß beginnen.
Jetzt geht's ans Eingemachte: Wir erstellen einen Container. Mit `sudo lxc-create -t download -n mein-container` kannst du einen neuen Container namens "mein-container" erstellen. Der `-t download` Befehl erlaubt es dir, aus einer Liste von vorgefertigten Images zu wählen. Debian, Ubuntu, du hast die Qual der Wahl.
Jetzt hast du deinen eigenen Container, aber was nützt der schönste Container, wenn er nicht läuft? Genau, nichts! Also starte ihn mit `sudo lxc-start -n mein-container -d`. Der `-d` Parameter lässt den Container im Hintergrund laufen, damit du weiterhin dein Terminal für wichtige Dinge wie Nerd-Witze nutzen kannst.
Aber Moment mal, wir wollen doch auch ins Internet, oder? Kein Problem, wir binden einfach ein Netzwerk an unseren Container. Mit `sudo lxc-attach -n mein-container -- dhclient eth0` sagst du deinem Container, er soll sich eine IP vom DHCP-Server holen. Jetzt kannst du mit `sudo lxc-ls --fancy` die IP-Adresse deines Containers herausfinden und mit `ssh root@
So, jetzt haben wir einen laufenden Container mit Internetzugang. Aber wir sind ja keine Unmenschen, wir wollen unserem Container ja nicht alle Ressourcen wegnehmen. Deshalb begrenzen wir die CPU Nutzung auf z.B. 50%. Das geht mit `sudo lxc-cgroup -n mein-container cpu.shares 512`. Jetzt hat dein Container nur noch Zugriff auf 50% der CPU-Leistung. Du siehst, LXC ist ein mächtiges Tool.
Also, das war's. Du hast jetzt einen laufenden LXC Container auf Debian, komplett ohne Docker. Du siehst, es muss nicht immer die neueste Technologie sein. Manchmal reicht auch ein gutes altes LXC. Und hey, wenn du das nächste Mal von einem Docker-Enthusiasten gefragt wirst, was du von Containern hältst, kannst du mit einem Augenzwinkern antworten: "Docker? Haben wir nicht nötig!"