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KVM & libvirt auf Debian: Wie man virtuelle Maschinen betreibt, ohne dabei sein Nervenkostüm zu ruinieren

23. September 2025 durch
KVM & libvirt auf Debian: Wie man virtuelle Maschinen betreibt, ohne dabei sein Nervenkostüm zu ruinieren
Lisa

Wir kennen das alle: Du sitzt da, starrst auf deinen Debian-Server und fragst dich, wie du deine virtuellen Maschinen (VMs) am besten betreiben sollst. KVM und libvirt sind die Zauberworte. Aber keine Sorge, wir, die PLUTEX IT-Superhelden, haben uns durch die Tiefen der Konfiguration gekämpft und sind hier, um dir zu zeigen, wie man dabei nicht die Nerven verliert.

Zuerst: Die Basics. Du benötigst ein funktionsfähiges Debian-System. Wenn du das nicht hast, bist du wahrscheinlich auf dem falschen Blog gelandet. Installiere KVM und libvirt mit `apt install qemu-kvm libvirt-daemon-system`. Wir könnten jetzt stundenlang über die umfangreichen Funktionen von KVM und libvirt philosophieren, aber das würde unsere Kaffeepause unnötig in die Länge ziehen.

Jetzt wird’s ernst: Lass uns ein Netzwerk aufbauen. Mit dem Befehl `virsh net-define /etc/libvirt/qemu/networks/default.xml` kreierst du ein Standardnetzwerk. Dieses aktivierst und startest du mit `virsh net-autostart default` und `virsh net-start default`. So einfach ist das. Wenn du jetzt `virsh net-list --all` eingibst, solltest du dein frisch gebackenes Netzwerk sehen.

Weiter geht’s mit den Storage-Pools. Die sind etwa so aufregend wie ein Kaffee ohne Koffein, aber ebenso notwendig. Mit `virsh pool-define-as --name default --type dir --target /var/lib/libvirt/images` legen wir einen an, aktivieren ihn mit `virsh pool-autostart default` und starten ihn mit `virsh pool-start default`. Überprüfe deinen Erfolg mit `virsh pool-list --all`. Siehst du einen Storage-Pool, der "default" heißt? Glückwunsch, du bist ein Star!

Jetzt, da wir Netzwerk und Storage-Pool haben, können wir uns den VMs zuwenden. Mit `virt-install --name testvm --ram 1024 --disk path=/var/lib/libvirt/images/testvm.img,size=10 --vcpus 1 --os-type linux --network network=default --graphics none --console pty,target_type=serial --location 'http://ftp.debian.org/debian/dists/stretch/main/installer-amd64/' --extra-args 'console=ttyS0,115200n8 serial'` erstellen wir eine einfache VM. Ja, das ist ein langer Befehl. Nein, wir können ihn nicht kürzen. Keine Angst, nach ein paar Malen merkst du dir das.

Und da haben wir es: Dein Debian-System ist jetzt ein voll funktionsfähiger VM-Host. Jetzt kannst du mit deinen VMs spielen, sie starten, stoppen, klonen, löschen und wieder von vorn anfangen. Und das alles, während du entspannt deinen Kaffee genießt und dich fragst, was du mit all deiner neu gewonnenen Freizeit anfangen sollst. Vielleicht ein weiterer Blogpost von uns? Wir haben da ein paar Ideen...

Also, beherzige die Worte der PLUTEX IT-Superhelden: Mit KVM und libvirt ist das Betreiben von virtuellen Maschinen auf Debian ein Kinderspiel. Und vergiss nicht: Wir sind immer hier, um dir zu helfen. Oder um dich auszulachen, wenn du den Befehl zum dritten Mal falsch eingibst. Aber vor allem, um zu helfen.

KVM & libvirt auf Debian: Wie man virtuelle Maschinen betreibt, ohne dabei sein Nervenkostüm zu ruinieren
Lisa 23. September 2025
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