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Sicherheitslücken in Intel Prozessoren erlauben lokale Angreifer, erhöhte Rechte zu erlangen und Denial-of-Service-Angriffe durchzuführen

4. Juni 2025 durch
Sicherheitslücken in Intel Prozessoren erlauben lokale Angreifer, erhöhte Rechte zu erlangen und Denial-of-Service-Angriffe durchzuführen
Hendrik Lilienthal

Sicherheitsexperten haben kürzlich aufgedeckt, dass lokale Angreifer mehrere Schwachstellen in Intel Prozessoren ausnutzen können. Diese Schwachstellen ermöglichen es ihnen, einen Denial-of-Service-Angriff (DoS) durchzuführen und sich erhöhte Rechte zu verschaffen. Diese Sicherheitsprobleme könnten potenziell schwerwiegende Auswirkungen auf Systeme haben, die betroffene Intel Prozessoren verwenden.

Denial-of-Service-Angriffe, oft als DoS-Angriffe bezeichnet, sind Cyberattacken, die darauf abzielen, ein Netzwerk, einen Service oder eine Ressource unzugänglich zu machen. In diesem Fall haben Angreifer die Möglichkeit, einen solchen Angriff auf Systeme durchzuführen, die die betroffenen Intel Prozessoren verwenden. Dies kann dazu führen, dass legitime Benutzer keinen Zugriff auf die Systeme haben oder dass diese Systeme unerwartet ausfallen.

Darüber hinaus können diese Schwachstellen es Angreifern ermöglichen, sich erhöhte Rechte zu verschaffen. Mit diesen erhöhten Rechten könnten Angreifer potenziell schädliche Aktionen durchführen, wie zum Beispiel das Ändern von Systemeinstellungen, das Installieren von Malware oder das Ausspionieren von Benutzerdaten.

Beispiele für solche Angriffe sind in der Vergangenheit bereits aufgetreten. Im Jahr 2018 wurde beispielsweise eine ähnliche Schwachstelle in Intel Prozessoren entdeckt, die als "Meltdown" und "Spectre" bekannt wurde. Diese Schwachstellen ermöglichten es Angreifern, auf sensible Daten zuzugreifen, die normalerweise durch die Hardware-Sicherheitsmechanismen des Prozessors geschützt wären.

Um solche Angriffe zu verhindern, ist es wichtig, dass Benutzer und Systemadministratoren ihre Systeme regelmäßig aktualisieren und sicherstellen, dass sie die neuesten Sicherheitsupdates installiert haben. Intel hat bereits angekündigt, dass sie an Updates arbeiten, um diese Sicherheitslücken zu schließen.

Schließlich ist es auch wichtig, dass Benutzer und Systemadministratoren sich der Risiken bewusst sind, die mit diesen Schwachstellen verbunden sind, und dass sie geeignete Maßnahmen zur Risikominderung ergreifen. Dazu gehört auch die Verwendung von Antivirensoftware und Firewalls, um potenzielle Angriffe zu erkennen und zu blockieren.

Sicherheitslücken in Intel Prozessoren erlauben lokale Angreifer, erhöhte Rechte zu erlangen und Denial-of-Service-Angriffe durchzuführen
Hendrik Lilienthal 4. Juni 2025
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